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Gemeinde Röttenbach im Landkreis Roth - lebendig, sympathisch, modern  |  E-Mail: info@roettenbach.de  |  Online: http://https://www.roettenbach.de

Bayer. Staatsministerium fördert Teil-Energienutzungsplan der Gemeinde Röttenbach

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Röttenbach Juni 2019 - Im Rahmen eines Teil-Energienutzungsplanes für die Gemeinde Röttenbach wurde untersucht, inwieweit die Schließung eines Wärmeverbundes zwischen Schule, Rathaus, Bauhof und Feuerwehr bei gleichzeitiger Stromeigennutzung im gemeindlichen Pump- bzw. Wasserwerk ökologisch und ökonomisch sinnhaft ist. Dieses Konzept wurde zu 70 % durch das Bayerische Staatsministerium für Wirtschaft, Energie und Technologie gefördert.

 

Grundgedanke zur Schaffung dieses Verbundes ist eine ökologisch sinnvolle Nutzung vorhandener und neuer Energieerzeuger bzw. deren Integration in Bestands- und Neubauten. Dabei spielt die zukunftsorientierte Energieversorgung von Großverbrauchern in der Gemeinde eine zentrale Rolle. Um dieses Ziel zu erreichen, wurden für die genannte Verbraucherkonstellation verschiedene Strom- und Wärmeerzeugungsvarianten technisch dimensioniert und anschließend ökologisch und ökonomisch gegenübergestellt.

 

Die Versorgung des Wärmeverbundes kann zunächst über die bestehenden Wärmeerzeuger in der Schule (Hackschnitzelkessel) bzw. im Rathaus (Gastherme) erfolgen. Wärme und Strom können dabei außerdem aus neu zu errichtenden KWK-Anlagen stammen. Des Weiteren wird die bestehende PV-Anlage am Standort der Schule in die Betrachtung eingebunden. Deren EEG-Vergütungszeitraum endet in den Jahren 2025/2026. Daher ist eine frühzeitige Überlegung zu einer möglichen Folgenutzung sehr sinnvoll.

 

Folgende Ergebnisse konnten im Konzept ausgearbeitet werden.

 

Die Nutzung von PV-Strom im Pumpwerk der Gemeinde Röttenbach stellt nach Ablauf des EEG-Zeitraums der Anlage eine ökonomisch und ökologisch sinnvolle Lösung dar. Der Wärmeverbund wird dabei von den bestehenden Wärmeerzeugern versorgt.

 

Der Betrieb einer KWK-Anlage im Wärmeverbund bei gleichzeitiger Stromeigennutzung im Pumpwerk bzw. Wasserwerk rechnet sich aus wirtschaftlicher Sicht erst ab einer Strompreissteigerung von mehr als 15 % und birgt keine ökologischen Vorteile gegenüber der bestehenden Wärme- und Stromversorgung.

 

Dabei ist zu beachten, dass bei der Umsetzung des Stromeigennutzungskonzeptes zahlreiche Voraussetzungen rechtlicher Natur erfüllt werden müssen. Außerdem ist eine enge Abstimmung mit dem örtlichen Netzbetreiber unabdingbar.


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