Historische Bauten

Über 50 Anwesen wurden am 21. April 1945 ein Raub der Flammen. Nahezu die gesamte historische Bausubstanz wurde in wenigen Stunden in Schutt und Asche gelegt.

Gerade deshalb sind das Deutschordenschulhaus aus der Zeit um 1786/1788, das ehemalige Forsthaus, erbaut zwischen 1750 und 1800, und die wenigen anderen verschonten Bauten für Röttenbach so wichtig.

Das alte Pfarrhaus

Zum Aushängeschild des alten Ortskerns von Röttenbach ist mittlerweile das herrlich restaurierte Pfarrhaus aus dem Jahre 1716/1717 geworden.

Durch viel Glück entging es den vernichtenden Angriffen der Alliierten in den letzten Kriegstagen.

Kirche St. Ulrich

Neben dem Pfarrhaus steht die altehrwürdige St. Ulrichskirche, die 1668 als Nachfolgerin einer alten Marien-Kirche geweiht wurde. Der Augsburger Bischof Ulrich steht in der Mitte des Hochaltars und wird von St. Elisabeth und dem Hl. Georg flankiert - die beiden symbolisieren die Aufgaben und das Wirken des deutschen  Ordens: Mildtätigkeit, Nächstenliebe und Verteidigung des Glaubens. 

Das Deutschordenschulhaus

Das alte Schulhaus wird als Gemeinschaftshaus genutzt. Die Rotkreuzbereitschaft Röttenbach, Geflügelzuchtverein und weitere Gruppen teilen sich die Nutzung. Bis 1989 wurde es noch als eines von drei Schulhäusern verwendet.

Das alte Forsthaus

Es wurde bis 1998 als Rathaus genutzt und danach liebevoll restauriert und zu einem Wohnhaus umgebaut.