Stark für Senioren

Seniorinnen und Senioren sind Teil der Gesellschaft und dürfen deshalb nicht abseits stehen

Wir sind ältere Menschen, aktiv im Leben einer lebendigen Gemeinde. Ziel ist es, ältere Menschen am gesellschaftlichen und kulturellen Geschehen in Röttenbach mit allen Ortsteilen stärker zu beteiligen. Zu den Aktivitäten zählen nicht nur gemütliche Nachmittage bei Kaffee und Kuchen, sondern auch Vorträge zu Themen, die besonders ältere Menschen betreffen oder Fahrten zu Sehenswürdigkeiten in Nah und Fern. Der Seniorenbeirat besucht Röttenbacher BürgerInnen in Altenheimen und Krankenhäuser, geben Anliegen der Senioren an den Gemeinderat weiter und fördern gemeinsame Veranstaltungen mit Alt und Jung.

 

„In Gesellschaft is(s)t man nicht alleine“ war das Motto für das erste gemeinsame Senioren-Mittagessen in Röttenbach. Der Seniorenbeirat hatte zum Mittagstisch ins Gasthaus Knäblein geladen – und viele ältere Mitbürger folgten der Einladung und füllten die Gaststube im historischen Ortskern gegenüber der ehem. Katholischen Pfarrkirche St. Ulrich. 

„Das gemeinsame Mittagessen soll“, so Seniorenbeirat Georg Steger, „der Auftakt zu einem monatlichen Treffen werden“ (immer am  zweiten Dienstag im Monat), bei dem die älteren Mitbürger der Gemeinde nicht zur zum gemeinsamen essen sondern auch zum Gedankenaustausch zusammenkommen. Zum Auftakt haben weit über dreißig Senioren den Weg zum Gasthaus Knäblein gefunden. Zweiter Bürgermeister Anton Schmidpeter begrüßte die Senioren der Gemeinde und wünschte nicht nur guten Appetit sondern bedankte sich auch bei den beiden Seniorenbeiräten Georg Steger und Gottwald Andraschko, die das Gemeinschaftsessen organisierten.

Im Gespräch wurde deutlich, dass die meisten Besucher die Geselligkeit schätzen, die ein solches Treffen bietet. Viele gaben auch unumwunden zu, dass sie froh darüber wären, an diesem Tag nicht selbst für das Mittagessen sorgen zu müssen. Außerdem werde durch solche Treffen die Dorfgemeinschaft gepflegt, versicherten einige Teilnehmer am gemeinsamen Mittagsmahl. Bei den Einen sei die Küche von Claudia Knäblein für ihre gute Qualität bekannt. Andere seien gekommen, um das Essensangebot erst einmal auszuprobieren. Zum Auftakt gab es Nudelsuppe, Hackbraten mit Rotkohl und einen leckeren Nachtisch. Auf die abschließende Frage, ob es denn allen gefallen und das Essen geschmeckt habe, ertönte ein einhelliges „Ja“ aus dem bis auf den letzten Platz gefüllten Gastraum.

Georg Steger und Gottwald Andraschko

Der Seniorenbeirat hat stets ein offenes Ohr und ist immer für konstruktive Vorschläge dankbar.